Artikel, 16.05.2019

Neu am Arbeitsmarkt: Die Generation Z

Es wurde viel über die vermeintlich so selbstfokussierte Generation der Millenials diskutiert und geschrieben. Nun, da sich diese etabliert und bewährt hat, drängt die nächste Generation schon in den Arbeitsmarkt: die Generation Z. Während diese den Millennials auf den ersten Blick ähnlich erscheint, ist sie eigentlich ganz anders. Von McKinsey definiert als die „Wahre Generation“, schätzt Gen Z gleichermaßen Individualität und Gemeinschaft. Bei dieser unternehmerisch-orientierten Generation dreht sich alles um Technologie und Sinnhaftigkeit (das erklärt wohl auch, warum die „Fridays for Future“ Bewegung ein globales Phänomen ist). 

  • Technologie:
    Die jungen Talente der Generation Z sind ins digitale Zeitalter hineingeboren und somit die ersten echten „Digital Natives“. Sie wollen Technologien nutzen, die „State of the Art“ sind und die sie auch in ihrem Privatleben verwenden. Technologie soll zeitgemäß sein, Mobilität ermöglichen und ihnen die Freiheit geben, zu entscheiden, wo, wie und wann sie arbeiten.
  • Arbeitsplatz:
    Was den physischen Arbeitsplatz angeht, so wünscht sich die Generation Z Flexibilität. Wenn selbst die Universität Schließfächer für Wertsachen, eine Bibliothek für konzentriertes Arbeiten und Teamräume für Gruppenarbeit bereitstellt – sollte der neue Arbeitsplatz diese Angebot in jedem Fall bieten. Für Arbeitgeber, ist dies eine große Chance mit einem flexiblen Arbeitskonzept junge Talente zu gewinnen.
  • Kultur:
    Glaubt man der Meinung von Psychologen, so wurde die Generation Z von so genannten Helikopter-Eltern (überfürsorglichen Eltern) aufgezogen und braucht deshalb heute besonders viel Sicherheit und Geborgenheit am Arbeitsplatz. Der eigene, persönliche Arbeitsplatz könnte diese Geborgenheit vermitteln. Geht der Trend also doch wieder zum eigenen Schreibtisch oder ist es doch eher das Gefühl von Zugehörigkeit, Wertschätzung und Gemeinschaft, das Sicherheit gibt? Wir sind uns ziemlich sicher: ein flexibles Arbeitsmodell passt auch für die Generation Z, wenn Kultur und Raum sich optimal ergänzen.

Unser Fazit zur Gen Z

Grundsätzlich halten wir es für richtig eine Unternehmenskultur zu etablieren, die Arbeitnehmer unabhängig von Alter und Position wertschätzt und auf individuelle Bedürfnisse eingeht. Jeder im Unternehmen sollte sich sicher fühlen und seine speziellen Talente unter Beweis stellen können. Wir arbeiten mit unseren Kunden eng zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu finden. Denn wir sind davon überzeugt, dass jedes Unternehmen – ebenso wie jede Generation – spezifische Anforderungen an seine Arbeitsumgebung hat. Der Arbeitsraum, die Unternehmenskultur und auch die Arbeitsplatztechnologie – alles sollte so flexibel sein, dass es sich jederzeit an die Geschäftsstrategie anpassen lässt.

Die Genration Z wird die Zukunft unserer Arbeitswelt maßgeblich beeinflussen. Wie genau, wird sich in den kommende Jahren schärfen. Lesen Sie mehr dazu in unseren 5 Thesen zur Zukunft der Arbeit.