Wissen, 07.05.2026

Warum wir bei workingwell Immobilien nicht nur prüfen, sondern Arbeitswelten absichern

Immobilienentscheidungen gehören zu den teuersten und langfristigsten Entscheidungen eines Unternehmens. Und trotzdem werden sie oft auf Basis von Exposés, Flächenkennzahlen und Zertifikaten getroffen.

Bei workingwell stellen wir eine andere Frage:
Nicht „Ist das Gebäude gut?“, sondern: „Unterstützt dieses Gebäude die Art, wie Menschen hier arbeiten sollen?“

Unser erster zentraler Immobilien Hack: Workplace Due Diligence aus Nutzerperspektive.

Klassische Immobilienprüfung greift zu kurz

In vielen Projekten erleben wir, dass die Prüfung eines Gebäudes stark von Vermietungs- und Transaktionsinteressen geprägt ist. Makler bewerten Vermarktbarkeit. Planer bewerten Normen. Zertifikate bewerten Standards.

Was dabei oft fehlt:

  • die tatsächlichen Arbeitsmodelle
  • reale Nutzerbedarfe
  • funktionale Abläufe und Prozesse
  • zukünftige Veränderungen und Wachstum

Das Risiko: Ein Gebäude ist „formal geeignet“, aber im Alltag ein Kompromiss.

Unser Ansatz bei workingwell: Workplace Due Diligence

Unsere Workplace Due Diligence ist kein zusätzlicher Prüfschritt, sondern ein Perspektivwechsel. Wir prüfen Gebäude konsequent aus Sicht der späteren Nutzer und verbinden dabei Arbeitswelt‑Know‑how mit Immobilienkompetenz.

Konkret bedeutet das:

1. Flächen & Grundrisse verstehen, nicht nur messen
Wir analysieren, wie Arbeitsmodelle (z. B. Activity Based Working, Projektarbeit, hybride Nutzung) realistisch in den Flächen funktionieren und wo sie scheitern.

2. Nutzungskonzepte auf Machbarkeit prüfen
Nicht alles, was „theoretisch geht“, ist sinnvoll, effizient oder zukunftsfähig. Wir identifizieren funktionale Engpässe frühzeitig.

Typische Engpässe, die wir in der Workplace Due Diligence erkennen:

  • Laut‑/Leise‑Konflikte im Grundriss
    Activity Based Working ist geplant, aber Rückzugs‑ und Fokusbereiche lassen sich nicht sinnvoll von Kommunikationszonen trennen. Folge: Dauerhafte Störungen, Frust bei Mitarbeitenden.
  • Fehlende oder schlecht positionierte Nebenflächen
    Meetingräume, Projekträume, Telefonboxen oder Sonderbereiche sind nicht ausreichend oder falsch angeordnet. Folge: Ausweichverhalten, Überbelegung, Schattennutzung.
  • Sicherheits‑ oder Datenschutzanforderungen nicht integrierbar
    Sensible Bereiche lassen sich organisatorisch zwar denken, aber räumlich nicht sauber trennen. Folge: Hohe Zusatzkosten oder funktionale Risiken.

3. Standort & Umfeld aus Nutzersicht bewerten
Erreichbarkeit, Alltagstauglichkeit, Attraktivität für Mitarbeitende – nicht nur Lage auf der Karte.

4. Technische & bauliche Realität checken
IT‑Infrastruktur, Gebäudetechnik und Ausbaupotenziale werden aus der Perspektive zukünftiger Nutzung bewertet, nicht nur anhand von Standards.

5. Wirtschaftlichkeit realistisch einordnen
Wir schauen nicht nur auf Miete, sondern auf Umbaukosten, Betriebskosten und Folgekosten.

6. Kosten für Ausstattung & Einrichtung realistisch bewerten
Wir betrachten Ausstattung und Einrichtung nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Arbeitsmodellen, Flächenlogik und Nutzungskonzept. Kosten für Möblierung, Akustik, Medientechnik und Sonderlösungen werden frühzeitig transparent gemacht und in die Gesamtwirtschaftlichkeit eingeordnet. So vermeiden wir unrealistische Budgetannahmen und spätere Mehrkosten durch Nachbeschaffungen oder ungeeignete Ausstattung.

7. ESG & Zukunftsfähigkeit richtig lesen
Zertifikate sind gut, entscheidend ist, was davon im Betrieb wirklich relevant ist.

Warum unsere Rolle entscheidend ist

Bei workingwell arbeiten wir unabhängig vom Vermietungsinteresse. Wir vertreten ausschließlich die Nutzerperspektive.

Das bringt für unsere Kunden:

  • belastbare Entscheidungsgrundlagen
  • echte Vergleichbarkeit zwischen Optionen
  • weniger Überraschungen in späteren Projektphasen
  • Schutz vor teuren Fehlentscheidungen

Und vor allem: Immobilien, die langfristig funktionieren und nicht nur beim Vertragsabschluss.

Unser Immobilien Hack #1

Treffe keine Immobilienentscheidung ohne Workplace Due Diligence aus Nutzersicht. Denn gute Arbeitswelten entstehen nicht durch schöne Gebäude, sondern durch Gebäude, die Arbeit wirklich unterstützen.

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